
Der Wetterbericht war vielversprechend. Kein Regen. Am späteren Nachmittag klärte es sogar auf.
Um 13 30 Uhr war es wieder soweit. Die beiden Organisatoren Peter Furger und Patrick Bianchi hiessen auf dem Gersag-Platz Margrit Weber und 29 Kameraden willkommen zur diesjährigen Fuchsjagd. Die beiden durften sogar ein kleines Jubiläum feiern: Es war ihre 10. Fuchsjagd, die sie erfolgreich auf die Beine gestellt hatten. Der Anlass fand denn auch während dieser Zeit lückenlos Anklang bei den Kameraden. Gratulation und herzlichen Dank!
Somit dürfte die Ära mit dem Sägemehlstreuen als Orientierungshilfe endgültig ausgedient haben. Questi tempi sono finalmente passati!
Ähnlich wie die vergangenen zehn Jahre wurde die Schar in Gruppen aufgeteilt. Dieses Mal in drei. Jeder Gruppe wurde ein Couvert mit verschiedenen Fotos ausgehändigt, um die ideale ‘Spur’ zu finden. Es war ja kein Orientierungs-Lauf, sondern eine lockere Orientierungs-Wanderung – ohne Landkarte, Kompass oder GPS. Dennoch gab es ‘Schwachstellen’. Nachdem wir den ‘Drei-Kirchen-Abschnitt (Kirche Gerliswil, Reformierte Kirche, Bruderklausen-Kirche) bewältigt hatten, entdeckte unsere dritte Gruppe drei Couverts hinter einem markanten Stein im westlichen Riffigwald, vor einer wichtigen Wegverzweigung. Wie war sowas möglich? Egal wie, die ersten beiden Gruppen hatten sich für die falsche Richtung entschieden. Eine Zeitlang später wurde aber der Irrtum bemerkt, und unsere dritte Gruppe befand sich plötzlich an der Spitze. Nach und nach trudelten die Fehlgeleiteten bei uns ein. Es kam zum Zusammenschluss. An der guten Stimmung änderte sich deswegen nichts. Und die ursprüngliche Reihenfolge wurde wieder eingehalten.
Nach Unterquerung der Autobahnbrücke beim Ober-Riffig erreichten wir den östlichen Teil des Riffigwaldes und gelangten schliesslich ins tiefe Rotbach-Tobel. Der Bach bildet ein längeres Stück weit die Grenze zwischen Emmen und Rothenburg. Die Wände wurden immer höher und steiler, der Weg führte auf dem rechten Ufer dem Bach entlang. Plötzlich kamen die beiden Brücke ins Sichtfeld – hoch über uns. Die eher ungewohnte Perspektive war bestimmt für einige Kameraden eindrücklich.
Als wir dann die historische, gedeckte Holzbrücke betraten und überquerten, war alles bereit für den traditionellen Apéritif. Peter und Patrik verwöhnten uns mit einem feinen Weisswein oder/und mit einem kühlen Bier. Dazu gab es verschiedenes Kleingebäck. Herzlichen Dank!
Lust auf mehr, klicke auf Seite 2.
