Nun führten die beiden Kameraden Geri Ernst und Hans Wigger das Zepter. Sie durften 34 Teilnehmer willkommen heissen, darunter Margrit Weber, unsere Leiterin, und als einziges nicht turnendes Mitglied Werner Grubenmann. Tendenz, was die Teilnahme betrifft, gegenüber dem Vorjahr, steigend. Ihnen zur Seite standen die treuen Helfer Hans Schwegler und Sepp Signer. Hans Wigger betreute das Rechnungsbüro. Somit hatte mit ihm schon seit dem letzten Jahr das digitale Zeitalter auch im MTV Emmenstrand Einzug gehalten. Die beiden ‘Neuen’ hatten alles im Griff.
Aus organisatorischen Überlegungen wurde uns das Essen schon kurz nach dem Eintreffen der Kameraden serviert. Das Menü bestand aus einem bunt angerichteten ‘Gemischten Salat’ und ‘Spaghetti Bolognese’ oder ‘Spaghetti ‘Napoli’. Herzlichen Dank an das Küchenteam und die flotte Bedienung, aber auch für die Bereitschaft, für unseren beliebten Anlass das Lokal offenzuhalten. Eigentlich wäre es am Mittwoch geschlossen.
Der Präsident André Duner begrüsste die Schar und bedankte sich im Namen des Vorstandes recht herzlich bei Geri und Hans und ihren ‘Guten Geistern’. Ebenso sprach er allen anwesenden Kameraden für ihr Mitwirken seinen Dank aus und wünschte allen viel Vergnügen. Anschliessend ergriff auch Geri das Wort und gab begeistert und mit Humor ein paar Erklärungen zum Verlauf des Abends ab.
‘Jassen und Kegeln’ ist Bestandteil der Jahresmeisterschaft des MTVE. Beim Jassen gab es eine nicht unwichtige Änderung. Statt wie bisher mir vier Runden, entschied man sich nur noch für drei Runden mit der Überlegung, dass dadurch für den gemütlichen Teil etwas mehr Zeit zur Verfügung stünde. Es handelt sich in erster Linie ja um einen geselligen Event mit viel Spass. Gedankenaustausch, Wecken von Erinnerungen an frühere ‘Heldentaten’, Pflege der Kameradschaft hatten Priorität.
Das Regelwerk blieb unverändert: Partnerjass mit Bodentrumpf; kein Wyys, keine Stöcke; der Match zählte 157 Punkte; die Partner für die drei Runden wurden jeweils zugelost.
Auch beim Kegeln, wo Kondition, Konzentration und Routine gefragt sind, (für unsere Verhältnisse wenigstens ein bisschen von allem), gab es eine wichtige Änderung. Um das Resultat etwas ‘anzuheben’ und somit dem Jasstotal wertmässig anzupassen, wurde die Punktzahl nach 12 Würfen verfünfzehnfacht. Gezählt wurden die abgespielten Kegel.
Kartenglück und körperliche Betätigung mit ein wenig technischer Finesse waren also die bestimmenden Faktoren für den Erfolg.
Gespannt wartete man nach ‘getaner Arbeit’ auf die Rangverkündigung. Die Auswertung der Standblätter und die Erstellung der Rangliste dauerten diesmal ein bisschen länger. Auch im digitalen Bereich scheint es kleinere oder grössere Pannen zu geben.
Beim Jassen stand Hansruedi Ineichen mit 1232 Punkten an der Spitze. Den zweiten Rang ‘erkämpfte sich’ Carmine Colangelo mit 1223 Punkten und auf dem dritten Rang landete Peter Fahrni mit 1126 Punkten.
