
Der Abend begann mit einem Apéritif. Dieser wurde traditionsgemäss von zwei geschätzten Kameraden gespendet, die kürzlich Geburtstag feiern durften: Walter Keller wurde am 15. Oktober 80 und Peter Furger am 23. November 58. Dazu gesellte sich auch noch Roman Hüsler, der mit einem namhaften Betrag den Apéro mitsponserte. Der Grund war nicht sein Geburtstag, sondern sein ‘Einstand’. Herzliche Gratulation, alles Gute und besten Dank!
Anschliessend kam die Kulinarik zum Zuge. Der Küchenchef mit seinem Team sorgte für das leibliche Wohl unserer Mitglieder: Hausgemachter Hackbraten an Pilzsauce, dazu Ofen-Kartoffeln Wedges und Buntes Mischgemüse. Auch Supplément war kein Fremdwort. Die Kosten für das Essen übernahm der Verein. Auch eine Runde Kaffee lag noch drin. Herzlichen Dank! Ein Kompliment verdiente auch das freundliche Service-Personal.
Eröffnet wurde die eigentliche Generalversammlung vom Chörli mit dem bekannten Turnerlied. Auch Bacchus, der römische Weingott, war mit von der Partie!
Begrüsst wurde die 54-köpfige Schar vom neuen Präsidenten André Duner. Darunter befanden sich auch die Leiterin Margrit Weber und Edi Schubiger aus Frauenfeld, den es immer wieder nach Emmenbrücke zieht. Es war auch eine stattliche Zahl von Ehrenmitgliedern zugegen.
Das ausführlich verfasste Protokoll der letzten GV von Patrick Bianchi wurde einstimmig genehmigt und mit Applaus verdankt.
Fotos Peter Fahrni
Zum Traktandum ‘Mutationen’ ist folgendes zu bemerken: Erfreulicherweise haben sich drei Kameraden entschieden, nach mehreren Probenbesuchen unserem Männerturnverein beizutreten. Freude herrscht natürlich! Doch jede Medaille hat eine Rückseite, und die ist eben manchmal weniger freudig. Von drei geschätzten Kameraden mussten wir für immer Abschied nehmen:
Pierre Ernst, Passivmitglied, gestorben am 8. März;
Ferdinand Wyss, Ehrenmitglied, gestorben am 10. September;
Kurt Rudin, Ehrenmitglied, gestorben am 8. November.
Wir werden den Dreien ein ehrendes Andenken bewahren.
Somit bleibt der Mitgliederbestand beim Alten: 77.
In seinem Jahresbericht erwähnte André Duner, der voll motiviert in das verantwortungsvolle Amt eingestiegen war, zwei wichtige Begebenheiten: Erst nach einem zweimonatigen Unterbruch wegen der Covid-Pandemie konnte das Vereinsleben fortgeführt werden. – Der neugewählte Vorstand konstituierte sich erst später, an einer Vorstandssitzung. André Duner übernahm als Präsident die Gesamtleitung; Heinz Eichenberger blieb Operativer Leiter; Urs Bitzi erhielt das Ressort Anlässe/Helfereinsätze; Patrick Bianchi führte seine Tätigkeit als Administrativer Leiter weiter; Rolf Schreuder wurde neu Kassier; Peter Furgers Aufgabe blieb dieselbe wie bis anhin: Technischer Leiter; René Sennhauser machte weiter als Spielleiter; Walter Keller blieb Materialverwalter ad interim.
Das aktuelle Vorstandsmodell dürfte sich als zukünftiges Format bewähren.
Peter Furger liess die vergangenen Anlässe – von zahlreichen Fotos begleitet – Revue passieren. Ich möchte nicht mehr darauf zurückgreifen. Aber zwei Themen müssen noch auf den Tisch: Trainingsbesuche und Vereinsmeisterschaft.
27 Turnproben blieben nach dem pandemie-bedingten Unterbruch noch übrig. An der Spitze der Probenbesuche stand Hans Schwegler, dann folgten Ueli Etter, Hansruedi Ineichen und Walter Keller.
Die Vereinsmeisterschaft mit sechs Disziplinen (ohne Kugelstossen) dominierte Renè Sennhauser mit 578 gerundeten Punkten, auf den Ehrenplätzen folgten Peter Furger mit 553 Punkten und Leo Oberholzer mit 551 Punkten. Herzliche Gratulation!
Erwähnenswert schien mir noch folgendes: 27 ‘Veltlinertouren’ unseres Vereins sind Geschichte. Dann entschied man sich – vermutlich aus finanziellen Gründen – für den Sörenberg. Begreiflich, dennoch finde ich es sehr schade!
Nun etwas Persönliches: Auf Ende Jahr habe ich meinen Rücktritt als Leiter eingereicht. Ich hatte versucht, meine rund 120 geleiteten Proben möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Es war nicht immer leicht, aber es hatte viel Freude bereitet. 83 war für mich das gesteckte Alters-Limit. Und dieses will ich nicht überschreiten; ich erreiche es am 18. Dezember. 13 Jahre sind genug. Wir haben ja noch eine bestens qualifizierte Leiterin und sechs kompetente Leiter. Ist doch nach wie vor komfortabel, ja einmalig!!
René Sennhauser skizzierte ausführlich die Situation bei den Faustballern und hofft sehnlichst auf Nachwuchs.
Alle drei Jahresberichte wurden einstimmig genehmigt und mit grossem Applaus verdankt.
Rolf Schreuder präsentierte seine – durch die Revisoren geprüfte – Jahres- und Vermögensrechnung auf der Leinwand. Sein Bericht und das Budget für 2023 fanden volle Zustimmung. Besten Dank!
Die Wahlen betreffend, war 2022 ein Bestätigungsjahr. Der Präsident und der Technische Leiter mussten einzeln gewählt werden; die übrigen Vorstandsmitglieder wurden in globo bestätigt. Gratulation!
Heinz Eichenberger präsentierte das Jahres-Programm für 2023. Gewichtige Abweichungen zu früheren Jahren enthielt es keine. Der Skitag scheint im Moment kein Thema mehr zu sein. Er dürfte wiederum in Sörenberg stattfinden.
Der Anlass ‘Jassen/Kegeln’ wurde von Hans Wigger und Gerri Ernst übernommen. Beat Steger verzichtet wegen der schweren Erkrankung seiner Frau. Beat, herzlichen Dank für deinen Einsatz und viel Kraft!
Ehrung langjähriger Mitglieder: Peter Wild (30 Jahre); Hansruedi Ineichen (30 Jahre), Werner Grubenmann (25 Jahre), Rolf Schreuder (20 Jahre).
Folgende Mitglieder wurden in den Jahren 2020/2021 wegen der Pandemie vergessen/nicht erwähnt: Beat Steger (26 Jahre), Willy Giger (27 Jahre), Pascal Schmid (27 Jahre). Rudolf Kläy (32 Jahre), Josef Meyer (41 Jahre), Albin Jurt (57 Jahre).
André Duner bedankte sich zum Schluss bei seinen Vorstandskollegen für die Unterstützung und das tolle Einvernehmen; beim Kommunikations-Trio mit Peter Wild (Homepage), Leo Oberholzer (Redaktion Newsletter) und Herbert Unternährer (Berichte und Fotos), aber auch bei Peter Fahrni (Fotos); beim Archivar und Organisator des Stamm-Ausflugs, Ueli Etter; beim Etat-Führer Erwin Portmann; beim Wanderleiter Max Siegrist; beim Organisator ‘Jassen/Kegeln’, Beat Steger; beim Festwirt Adolf Lötscher und beim neuen Grilleur Carmine Colangelo; bei den Sponsoren; bei allen Helfern; bei der Leiterin Margrit Weber und den Leitern Heinz Eichenberger, Adolf Lötscher, Jörg Meyer, Urs Bitzi, René Sennhauser, Peter Furger und Herbert Unternährer, bei jedem einzelnen Mitglied.
Zum Schluss der GV brachte es André auf den Punkt mit folgenden Worten: «An der Wahrnehmung von Verantwortung und der grossartigen Hilfsbereitschaft jedes einzelnen Mitglieds zeigt sich die Stärke des MTV Emmenstrand.»
Und fuhr weiter: «Die gute Kameradschaft und das tolle Miteinander haben mich beeindruckt.»
Dann wünschte er allen eine gute Gesundheit und ein erfolgreiches und interessantes neues Jahr.
Schluss der GV: 22 10 Uhr.
Bericht: Herbert Unternährer
