Herr Lustenberger hatte für uns ein solches Ambulanzfahrzeug ‘zerlegt’ und war damit voll in seinem Element. Ausgerüstet sind die Fahrzeuge mit Geräten und Instrumenten der neusten Generation, Im Inneren der Ambulanzen beträgt die Höhe rund zwei Meter. Sie erlaubt ein angenehmes Arbeiten und Überwachen des Patienten im Stehen. Neu ist eine Babyambulanz.
Der Grundausbau der Merzedes-Rettungsfahrzeuge hat sich seit Jahren bewährt. Natürlich muss ab und zu nachgerüstet oder modernisiert werden. Das umfangreiche und technisch ausgetüftelte Bergungsmaterial unterstützt einen raschen und effizienten Rettungseinsatz.
BEI VERDACHT AUF SCHLAGANFALL ZÄHLT JEDE SEKUNDE!
Zu diesem Thema spreche ich aus eigener Erfahrung. Im Februar 2016 war ich selber betroffen. Es war noch Nacht: Eigenartige Symptome wie Fliessgeräusche
im Kopf weckten mich. Ich zündete das Licht an und stellte fest, dass ich praktisch nichts mehr sehen konnte, mit Ausnahme eines schmalen Lichtstrahls, der nach links zeigte. Rosmarie, meine Partnerin, alarmierte die Nummer 144. Ungefähr 12 Minuten nach dem Anruf erschien das Rettungsteam. Ich bekam sofort eine Infusion – und hatte mein Augenlicht wieder! Welch eine Erleichterung! Doch wie gelangte ich zum Rettungsfahrzeug? Es musste eine vierteilige Treppe mit 43 Stufen bewältigt werden. Ich wurde auf einen speziellen Stuhl geschnallt. Alles verlief reibungslos, ohne jegliche Erschütterung. Es gab auch keine Geräusche. Von einem Auf und Ab keine Spur. Dann lag ich plötzlich auf dem Spezialbett im Innenraum einer Ambulanz. Nächster Halt: Notfallstation!
Für mich war das Bewältigen dieser Aussentreppe, bis zum 26. Mai 2023, ein Rätsel. Ich kam der Lösung einfach nicht auf die Spur. Ich stellte mir eine Art ‘Kufen’ vor, die am Spezialstuhl befestigt waren. Dank dieser eindrücklichen Demonstration von Herrn Lustenberger stellte ich fest, dass es sich um zwei relativ niedrige Raupen handelte. Der Stuhl wurde also zum Raupenfahrzeug!
Herr Lustenberger hatte es ausgezeichnet verstanden, uns mit dieser enorm wichtigen Materie vertraut zu machen. Dank der Rettungsteams, den Ambulanzen und deren verschiedenen Einrichtungskomponenten werden täglich Leben gerettet. Der Gruppenleiter war auch bereit, einige Fragen zu beantworten. Ihm gebührt ein herzlicher Dank.
Nach der interessanten Führung ‘tischte’ Adolf einen Apéritif ‘auf’. In einer hölzernen Kiste hatte er die gekühlten Flaschen verstaut. Nach dieser Erfrischung begann die Verschiebung ins ‘Rossmoos’. Dort war alles bereit, der Tisch war gedeckt; die Menüs waren vorbestellt, was Vieles vereinfachte. Es gab drei Menüvorschläge: Cordon bleu ‘Rossmoos’ mit Pommes frites und Gemüse, Gebratene Pouletbrust mit Sauce Hollandaise und Spargeln, Schweinssteak an Pommery-Senfsauce mit Kroketten und Gemüse.
Doch noch vor dem Essen ergriff der Präsident André Duner das Wort. Er bedankte sich in erster Linie bei der Leiterin Margrit Weber und den sechs Leitern Heinz Eichenberger, Urs Bitzi, René Sennhauser, Jörg Meier, Adolf Lötscher und Peter Furger (Technischer Leiter)für die während des Jahres geleistete Arbeit, für die abwechslungsreichen Turnproben. Alle Mitglieder des Leiterteams haben ihre Vorlieben, ihre Stärken, und genau das bringt Abwechslung in den Turnbetrieb! Der Verein ist auch mit sieben Leuten im technischen Bereich an vorderster Front – immer noch in einer beneidenswerten Situation. Schön wäre, wenn die Lücke, die durch meinen Rücktritt entstanden ist, durch ein jüngeres Mitglied eines Tages geschlossen würde.
Gegen Ende seiner Ansprache wandte sich André in äusserst sympathischer Art an die beiden zu Beginn erwähnten Ehrengäste, um sie zu verabschieden: an Walter Keller und mich.
