Am Freitag, den 26. Mai, stand der traditionelle ‘Leiterausflug’ im Jahresprogramm. 1 Teilnehmerin und 22 Teilnehmer waren angemeldet: Das siebenköpfige Leiterteam, die Vorstandsmitglieder, zwei Ehrengäste – alle mit Frauen oder Partnerinnen. Um es gleich vorwegzunehmen: Bei den beiden Ehrengästen handelte es sich um Walter Keller und mich. Aber dazu später.
Adolf Lötscher hatte zum x-ten Mal den Anlass in die Wege geleitet und bestens organisiert. Bravo und herzlichen Dank. Dieses Jahr hatte er eine Besichtigung des ‘Stützpunktes 144 Sedel des Luks’ (Luzerner Kantonsspital) an der Reusseggstrasse 15 vorgesehen, mit anschliessendem Abendessen im Restaurant ‘Rossmoos’ in Emmenbrücke. Über seine Schwiegertochter, die auf dem Stützpunkt arbeitet, gelang es, Herrn Adrian Lustenberger als Gruppenchef für diese interessante Führung zu gewinnen.
Letztes Jahr wurde die Kehrrichtverbrennungsanlage Ibach restlos zurückgebaut, mit Ausnahme des Bürogebäudes. Auf dem Areal des Luks ist ein grosses Bauvorhaben im Entstehen (ein neues Kinderspital und eine neue Frauenklinik), und die bisherige Fahrzeughalle des Rettungsdienstes 144 befand sich im Bereich der riesigen Baustelle. Nach längerem Abwägen wurde man auf dem Sedel fündig für ein 5-jähriges Provisorium. Hauptgrund für diesen Standort war die Nähe zur Autobahn.
Das Luks konnte das Areal, das nach wie vor der Real Recycling Luzern gehört, für diese Zeitspanne mieten. Das Gelände wurde grossflächig asphaltiert. Errichtet wurde eine riesige Zelthalle mit genügend Platz für die Rettungsfahrzeuge des Rettungsdienstes. Vorhanden sind 16 Stellplätze für 12 Ambulanz- und 4 Einsatzfahrzeuge. Es gibt auch Platz für andere Bereiche der Infrastruktur wie Retablierung oder Aufbereitung und Lagerung des Einsatzmaterials.
Das ehemalige Bürogebäude der Real Recycling wird für administrative Belange genutzt und dient als Aufenthaltsraum für die Mitarbeitenden.
Von hier aus starten also die Ambulanzen zu ihren Einsatzorten. Bei Stausituationen, die bekanntlich alltäglich sind, können von den Ambulanzfahrzeugen aus die Verkehrs-Ampeln auf Grün geschaltet werden.
Auf dem Stützpunkt herrscht jeden Tag emsiges Treiben, denn der Rettungsdienst ist rund um die Uhr im Einsatz.
Die Zentrale, welche die Notrufe entgegennimmt und koordiniert, befindet sich weiterhin im Luks.
