
Ins Auge gefasst und diskutiert wurde dieser Vorschlag schon letztes Jahr. Es gab diesmal zwar keine Rekordbeteiligung, dafür aber Stimmung pur! Das Wetter spielte auch mit, dank Petrus!
Ab Bahnhof Emmenbrücke ging’s via Luzern mit der Zentralbahn nach Dallenwil im Kanton Nidwalden. Ein Shuttlebus stand hier bereit und brachte uns zur Wirzweli-Luftseilbahn.
Auf Wirzweli, einer sympathischen kleinen Ferienhaus-Siedlung gegenüber dem Stanserhorn, begrüsste uns Kurt Risi als Vereinspräsident, bedankte sich bei den Organisatoren und wünschte allen einen tollen Tag. Wiederum wurden Erinnerungen an unser verstorbenes Ehrenmitglied Otto Suter wach, den Begründer dieses Stammes.
Fünf Teilnehmer nahmen die Strapazen per pedes übers Wirzweli-Horn zum Wirzweli-Grat auf sich. Der Rest der Gruppe wählte die einfachere Variante, den Spaziergang zum ‚Gummenmattli’ und die Fahrt mit der neuen Gondel hinauf zum Zielort, der Gummenalp auf 1579 m ü.M. Hier genossen wir eine herrliche Aussicht auf das Titlis-Massiv, die Walenstöcke, den Brisen und das Buochserhorn. Verschieden strukturierte Wolkengebilde machten die Szenerie noch spannender.
Der berühmte, sagenumwobene Drachenberg Pilatus erinnerte ,von hinten’ kaum an seine fantastische Silhouette.
Dann kam es zur ersten Überraschung: Unser Neumitglied Hans Wigger spendierte den Apéro, einen ausgezeichneten Weisswein. Herzlichen Dank! Das war der Impuls zur guten Stimmung! Der Hauptzweck des Anlasses war ja nicht eine lange, ermüdende Wanderleistung, sondern die Geselligkeit, die Pflege der Kameradschaft. Dazu blieben uns ein paar Stunden, und doch verging der Nachmittag wie immer viel zu schnell.
Sympathische junge Ladies servierten uns ein feines Mittagessen. Alle waren zufrieden und bei bester Laune.
Um 16 00 Uhr erfolgte die Rückkehr ins Tal, danach die Bahnfahrt nach Emmenbrücke.
Zu bemerken wäre noch, dass dank dieses ,speziellen’ Stamms und Ausflugs auch ältere Semester die Gelegenheit erhalten, am Vereinsgeschehen teilzuhaben. Sie können ja aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Halle mitwirken, und so treffen sie Kameraden, tauschen gegenseitig Gedanken und Erfahrungen aus, erinnern sich an vergangene Zeiten und erfahren das Neuste über die aktuelle Situation im Verein.
Text und Fotos: Herbert Unternährer
