Feuerloser Grillplausch „Ämmerbölle“

Waldfestabend

Auch während der Sommerferien –wenn der Turnbetrieb ruht- war der Verein aktiv. Zum einen waren die beiden geplanten Events (‚Grillplausch’ und ‚Kleine Wanderung’) von Petrus abhängig, und zum andern waren sie für alle Mitglieder gedacht, was vor allem von älteren, nichtturnenden Kameraden sehr geschätzt wird.

Das Zusammensein, die Geselligkeit und Pflege der Kameradschaft haben dabei erste Priorität.

Fürs erste war der Grillplausch angesagt. Doch Petrus hatte wenig Einsehen und liess den Anlass vom 22. Juli ‚platzen’.

Der zweite Anlauf vom letzten Mittwoch war dann erfolgreich. (Die ‚Kurze Wanderung’ musste allerdings gestrichen werden). 36 Kameraden und unsere Leiterin Margrit Weber trafen pünktlich bei der neuen Rathauser Brücke ein, um danach den Zielort, die ‚Ämmerbölle’, idyllisch am linken Reussufer im Oberen Schiltwald gelegen, anzupeilen.

Nach dieser kurzen ‚Aufwärmphase’ folgte dann der grosse ‚Ausdauertest’ im Wald: Das ‚Feuerloses Grillieren’, musste nach den Angaben unserer Homepage infolge eines immer noch bestehenden Feuerungsverbotes durch die ‚Kalte Platte’ ersetzt werden. Leider, leider! Eine leise Enttäuschung machte sich also bemerkbar  Denn die mit Rauch erfüllte Atmosphäre mit den entsprechenden Düften fehlte einfach ein bisschen! Trotzdem genossen alle den prächtigen Sommerabend. Mir persönlich kommt ‚Grillieren ohne Feuer’ vor wie ein kühlendes Bad ohne Wasser!

Präsident Kurt Risi begrüsste die stattliche Teilnehmerschar mit Freude, bedankte sich gleichzeitig fürs Erscheinen und wünschte allen viel Spass.

Zum Apéro mit einem ausgezeichneten Weisswein stand ein ausgewogenes Ess-Sortiment zur Verfügung. Die Fleischplatten mit Salami, Schinken, Speck garniert mit Petersilie hatte Adolf Lötscher gespendet, und  – wie so oft – feiner Hobelkäse stammte aus dem Hause Schwegler. Ansonsten drehte sich alles ums ‚Waldfest’, eine Servelat mit Brot und reichlich Senf. Und siehe da: Auch etwas ganz ‚Einfaches’ konnte den Grad einer kulinarischen Köstlichkeit erreichen.

Verschiedene Getränke waren ebenfalls reichlich vorhanden. Sponsor für Bier und Mineralwasser war Patrick Bianchi. Den Kaffe durften wir Ernst Seiler und seiner Frau verdanken. Drei Turnergattinnen erfreuten uns noch mit einem Dessert (Schokoladenkuchen), und den speziellen Kuchen hat uns Beat Steger offeriert.

Niemand musste die Stätte des Geschehens hungrig und durstig verlassen! Ein grosses Lob an die edlen Spender und ans OK!

Das OK mit Heinz Eichenberger, Hans Schwegler, Adolf Lötscher und Sepp Signer (diesmal als ‚Mädchen für alles’) bewährte sich vor allem auch als Service-Mann-Schaft  Besondere Beachtung verdiente die Tatsache, dass  das qanze Sortiment an Esswaren und sämtliche Getränke vom Organisator bereitgestellt und erst noch zu einem Vorzugspreis (10 Franken) abgegeben wurden! Den Restbetrag übernahm die Vereinskasse. Besten Dank! Keiner musste etwas mitbringen. – ausser einer guten Laune!!

Die Grillstelle ‚Ämmerbölle’, hergerichtet durch die Korporation Emmen, präsentierte sich teilweise in neuem Gewand. Zwei neue, riesige, aus massivem Holz gezimmerte Tische mit entsprechenden Bänken ergänzten das bestehende Ensemble.

Zum Schluss ergriff OK-Chef Heinz Eichenberger das Wort und sprach allen Beteiligten für die gute Stimmung, die Gesprächsfreudigkeit, dem Komitee für seinen unermüdlichen Einsatz und allen anderen, die in irgend einer Form einen Beitrag zum guten Gelingen beigesteuert hatten, seinen Dank aus.

Die traditionelle Gesangsrunde vermisste man dieses Mal. Warum auch immer!? Auch an diesen Abend dürften sich die beteiligten Mitglieder noch lange erinnern. Es gab nur zufriedene Gesichter!  Per Velo, per Pedes oder per Auto verliess man das ‚Festgelände’ und machte sich auf den Heimweg.

Text: Herbert Unternährer
Fotos: Herbert Unternährer und Peter Wild