
Bei herrlichem Hochsommer-Wetter trafen sich am letzten Mittwochabend, den 17. Juli, 38 Emmensträndler Männerturner und Senioren, unter ihnen Margrit Weber, unsere bewährte Leiterin, zum traditionellen Grillabend bei der Schiessanlage Hüslenmoos. Der Anlass an besagtem Ort fand zum vierten Mal statt. Die Organisation oblag unserem Vizepräsidenten und administrativen Leiter Heinz Eichenberger und seiner Crew. In vorbildlicher Art und Weise liess man dem Geschehen freien Lauf. Und es funktionierte mustergültig. Chapeau! Somit bleibt unser Verein auch während der Sommerferien zweimal aktiv. Am 7. August folgt eine kurze Wanderung.
Die Stätte des Geschehens enthielt alle Vorteile, was die Infrastruktur betrifft. Vom Gasgrill, über den Kühlschrank, die Kaffee-Maschine, einen Geschirrspüler, Tische und Bänke, Toiletten bis zum Dach über dem Kopf war alles vorhanden.
Zum Gelingen eines solchen Anlasses braucht es Leute mit Herzblut und einer grossen Portion Idealismus. Daran mangelt es ja bei uns nicht. Wie schon erwähnt, hatte Heinz die Zügel in der Hand. Als loyale Helfer standen ihm Hans Wigger (Kassier), Hans Schwegler, Sepp Signer und Adolf Lötscher (Grillmeister)) bei. Alle waren an die Vorbereitungen gewöhnt, dass jeder wie automatisch in seine Rolle schlüpfte. Ein eingespieltes Team!
Noch während des Weisswein-Apéros, gespendet von Sepp Stirnimann, anlässlich seines 80. Geburtstages im April, trat Heinz in Erscheinung. Er verdankte den Apéro und begrüsste als ersten den Schiessstand-Chef Walter Hauser, der vom OK eingeladen worden war. Als Gegenleistung finden sich unter uns Kameraden, die bereitwillig beim bevorstehenden Eidgenössischen Schützenfest im Herbst Unterstützung anbieten.
Im weiteren sprach Heinz allen Sponsoren einen besonderen Dank aus – Carlo und Elly Ronchetti für den vorzüglichen Käsekuchen zum Apéro, Patrick Bianchi für die Getränke wie Bier, Mineralwasser, Kaffee und die verschiedenen Utensilien, Walter Odermatt für den Geist, den er aus seinen Lagerbeständen hervorzauberte, Franz Lötscher für das Dessert, die ausgezeichnete Crème Brûlée, Margrit Weber und Beat Steger für die drei feinen Kuchen.
«Schön! Man darf einfach zusitzen und es sich wohl sein lassen». Mit diesen Worten stimmte auch unser Präsident Kurt Risi die Runde ein auf einen gemütlichen Abend. Er orientierte noch über den Besuch bei Ferdy Wyss, der kürzlich seinen 85. Geburtstag feiern durfte und über die Schicksalsschläge Kurt Rudins, der seit Jahrzehnten mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat – und dennnoch fast immer aufgestellt sei. Kurt machte noch einige Angaben zu kommenden Veranstaltungen wie dem City-Marathon. Max Siegrist berichtete über die Herbstwanderung, die er kürzlich mit Heinz und Hans Wigger rekognosziert hatte und hofft natürlich auf eine grosse Beteiligung. Patrick Bianchi machte noch auf das vorgezogene Datum der Fuchsjagd, den 5. Oktober, aufmerksam.
Nun ging’s zum kulinarischen Teil über, der wohl sehr unterhaltsam ausfallen dürfte. Auf einem Tisch lagen braune und weisse Bratwürste bereit, die darauf warteten, von Adolf Lötscher gegrillt zu werden. Die einen tranken Wein, andere genossen ein kühlendes Bier, wieder andere bevorzugten Mineralwasser. Die Gespräche wurden bei Tisch lebhaft fortgesetzt.
Zur Deckung der Kosten für die Benützung der Infrastruktur beim Schiessstand und weitere Unkosten sowie für das Grillgut und Zubehör (Senf, Brot) beschloss man eine Pauschale von 15 Franken.
Das OK freute sich über das grosse Interesse, die gute Stimmung und wünschte allen weiterhin viel Spass. Für die ältere Garde ist der Anlass eine willkommene Gelegenheit, sich mit der jüngeren Generation auszutauschen. Er wird sehr geschätzt. Geselligkeit, Pflege der Kameradschaft haben für sie erste Priorität.
Alle Kameraden waren in irgendeiner Form vollauf ‘mitschuldig’ am grossen Erfolg des Abends. Zur vorgerückten Stunde begannen zügig die Aufräumungsarbeiten.
Gegen Ende blieb noch Zeit für gesangliche Darbietungen. Max Siegrist brachte mit seiner Gitarre noch etwas ‘Schwung ins Getriebe’. Langsam lichteten sich die Reihen. Es war ein Highlight, das noch lange in den Köpfen hängen bleiben dürfte. Per Velo oder Auto ging’s heimwärts.
Bericht: Herbert Unternährer, Fotos Peter Wild und Herbert Unternährer
