Am letzten Mittwoch ging das zweite Training des Männerturnvereins Emmenstrand nach den Sommerferien über die Bühne. Da ich wegen fast unerträglicher Nackenschmerzen und Schlaflosigkeit während dreier Tage – es waren offensichtlich Muskelverspannungen – das Training bei den Senioren nicht bestreiten konnte, beschloss ich kurzerhand, einmal den ‘Jungen’ ein bisschen auf die Finger zu schauen, natürlich nicht allzu kritisch und nicht als Experte! Und das Geschehen in der Halle war beeindruckend. Leider waren diesmal ‘nur’ elf Kameraden im Einsatz. Eher eine Seltenheit! Aber, oho!
René Sennhauser als versierter’ esa-Leiter’ präsentierte ein Feuerwerk an Aufwärmformen, an Beweglichkeits-, an Dehnungsübungen und Stretchingvarianten. Auch Geschicklichkeitsübungen im Kreis mit verschiedenen Bällen (Zuspiele/Weiterreichen) waren dabei und lockerten das Programm auf. Sogar der Gymnastikstab fand Verwendung. Die Lektion war erstklassig aufgebaut, es war eine Abfolge, mit unzähligen, äusserst wirksamen Übungen gespickt. Die motivierten Kameraden waren voll ‘im Saft’ und versuchten die gar nicht immer einfachen Varianten zu imitieren. – Auch bei den ’Jungen’ gab es Momente, Situationen, bei denen eine kurze Verschnaufpause, ein kurzes Ausruhen offenbar nötig wurde. Eine Stunde lang wurden alle sehr gefordert. Ein toller Anblick, ein bleibendes Erlebnis! Für mich wäre dieser Einsatz undenkbar gewesen. René hatte beste Arbeit geleistet! Chapeau und Gratulation!
Die letzte halbe Stunde war – wie üblich – dem Spiel gewidmet – wie so oft – dem ‘Indiaca’. Gepasst wurde konsequenterweise über drei Stationen. Ich durfte feststellen, dass auch in ‘höheren Sphären’ (auf höherem Level) unnötige Fehler unterliefen. Aber die Kameraden nahmen es gelassen. Es gab auch neckische Kommentare von Mitspielern. Hauptsache: Es hatte allen Spass gemacht!
Text und Fotos: Herbert Unternährer
