
Am 16. November 2016 fand im Restaurant ‚Alpissimo’ des Betagtenheims Alp die 16. / 90. GV des Männerturnvereins Emmenstrand statt. Der Apéro wurde von den Neumitgliedern offeriert. Besten Dank! Das Nachtessen – Pouletstreifen ‚Stroganoff’ mit Butternudeln und Marktgemüse – war nicht nur eine Augenweide; es schmeckte ganz vorzüglich. Ein Kompliment an die Küchenequipe und das Service-Personal.
Heuer wurde auf eine musikalische Begleitung verzichtet. Man wollte die Zeit vor der GV – während der kulinarischen Phase – für Gespräche und den Austausch von Gedanken und Erinnerungen nutzen. Anwesend waren 65 Kameraden und Margrit Weber.
Kurt Risi als Präsident durfte viele Frei- und Ehrenmitglieder begrüssen. Auch Edi Schubiger, wohnhaft in Frauenfeld, beehrte uns einmal mehr mit seinem Besuch. Der MTV Emmenstrand liegt ihm am Herzen. Sein Interesse an unseren Aktivitäten ist immer noch sehr rege.
Der Verein ist um sieben Mitglieder angewachsen, was sehr erfreulich ist. Es sind dies: Hans-Peter Bannwart, Gerhard Ernst, Erwin Portmann, Hans-Jörg Weber, Jörg Schneider, Manfred Messerli und Margrit Weber. Nach den Statuten sind wir zwar ein Männerverein. Keine Regel ohne Ausnahme! Margrit Weber ist seit geraumer Zeit eine bewährte und kompetente Stütze unseres Leiterteams! Sie wurde nun offiziell als Leiterin aufgenommen. Die Gymnastik liegt ihr sehr am Herzen. Mit Leib und Seele begeistert und fordert sie vor allem uns Senioren.
Leider gab es auch drei Austritte. Dazu mussten wir für immer Abschied nehmen von drei verdienten Ehrenmitgliedern: Josef Achermann, Otto Gretener und Josef Felber. Wir werden sie in bester Erinnerung behalten. Neuer Mitgliederbestand: 87.
In seinem Jahresbericht hob der Präsident die grosse Hilfsbereitschaft, die tolle Kameradschaft und Geselligkeit als Gütezeichen unseres Vereins hervor. Höhepunkte waren das Jubiläum, die Herbstwanderung und die grosse Beteiligung an den verschiedenen Anlässen! Das eigentliche Highlight, die Herbstwanderung zu den Giessbachfällen im Berner Oberland, wurde von Max Siegrist hervorragend organisiert. Die Teilnehmer waren restlos begeistert, und nun fehlt für einige dieser weisse Fleck auf ‚ihrer’ Landkarte.
Zahlreiche Fotos erinnerten an folgende Ereignisse: Schneeschuh-Wanderung, ‚Veltliner’-Tour, Kegeln und Jassen, Männerturntag in Wolhusen, Freundschafts -Treffen, Senioren-Ausflug, Grillplausch und Fuchsjagd. Der Turner- und Seniorenstamm, von Otto Suter ins Leben gerufen, erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit, ebenso der Ausflug. Positiv überrascht hat der Grillplausch am neuen Standort beim Schiessstand Hüslenmoos! Die Fuchsjagd endete mit einem Novum: Es gab zwei Fuchsbarone: Josef Stirnimann und Heinz Eichenberger. Sie mussten sich die Beute teilen.
Auf der Liste der Trainingsbesuche standen zuoberst: 1. Hans Schwegler (39), 2. Franz Schmidlin und Hansruedi Ineichen (je 38), 3. Fritz Wicki (37), 4. Albin Jurt und Leo Oberholzer (36). Durchschnittliche Teilnahme 31,47 Mitglieder pro Training.
Nennenswert im Jahresbericht des Technischen Leiters waren folgende Feststellungen: Das Jahresprogramm konnte ohne Abstriche durchgezogen werden. Die Trainings konnten trotz einiger Ausfälle von Leitern ( Krankheit, Unfälle) lückenlos stattfinden. Das war nur möglich, weil wir in der komfortablen Lage sind, auf genügend Leiter zählen zu können. Bei einem Ausfall springt ein anderer in die Bresche. – Auf eigenen Wunsch haben die beiden Kameraden Jörg Meier und Urs Bitzi die entsprechende Ausbildung begonnen und möchten unser bewährtes Leiterteam verstärken. Toll!
In der Vereinsmeisterschaft dominierte René Sennhauser mit 666,72 Punkten. Aufs Podest schafften es noch Fritz Wicki mit 642, 84 Punkten und Ueli Etter mit 635,13 Punkten. Herzliche Gratulation! – Es gab einige Modifikationen. Man ergänzte den Mehrkampf mit neuen, anspruchsvolleren Disziplinen. Die sportlichen Leistungen kamen dadurch besser zur Geltung. Eine nicht unwichtige Rolle spielten aber auch die Geschicklichkeit und das Glück. Ebenso wurden berücksichtigt das Alter und der Probenbesuch
Am Männerturntag in Wolhusen konnte der letztjährige Erfolg bei den Senioren nicht wiederholt werden. Für Luzern im nächsten Jahr wäre aber noch viel Potential vorhanden. Schön wäre es, wenn sich noch mehr Kameraden zu einem neuen Anlauf motivieren liessen! Es lebe der Männerturntag 2017!
Heinz Eichenberger präsentierte das neue Jahresprogramm und stellte dabei fest, dass man auch mit den Anlässen ausserhalb der Turnhalle bisher richtig lag und die Leute echt zufrieden waren.
Der Kassier Hans Schwegler gab ausführlich Auskunft über die Jahres- und Vermögensrechnung. Der Kassabericht und das Budget 2017 wurden einstimmig genehmigt.
Kurt Risi würdigte die langjährigen Mitglieder: Otto Blum, Fredy Duner, Beat Steger (20 Jahre), Hans Brunner, Alois Egli, Ueli Etter (25 Jahre), Fred Bucher, Willi Frei (30 Jahre), Josef Meyer (35 Jahre) und Leo Oberholzer (45 Jahre).
Zum Ehrenmitglied vorgeschlagen wurde Hans Schwegler, das Multitalent. Die Versammlung bestätigte die Verleihung durch Akklamation.
Hans ist seit 1995 Mitglied des Vereins und war während 13 Jahren Kassier. Er hat perfekte Arbeit geleistet und beste Noten verdient. – Schon früher betätigte er sich erfolgreich als Jugendriegen- und Vorunterrichts- Leiter. Über die Leichtathletik hat Hans in den frühen Sechzigerjahren den Einstieg zum Turnsport gefunden. Ich selbst erinnere mich noch bestens an ihn als Leichtathleten. – Hans war immer ein sehr aktives Mitglied und äusserst hilfreich. Weitere Vorlieben zeigte er fürs Kochen und den Gesang. Immer wieder gelang und gelingt es ihm, im Verein mit seinen Liedern Stimmung zu machen.
Das Wahlprozedere verlief reibungslos. Mit Ausnahme von Hans Schwegler und Walter Keller, die demissionierten, wurden sämtliche Vorstandsmitglieder mit grossem Applaus bestätigt. Ersatz für den scheidenden Kassier wurde in der Person von Hans Wigger gefunden, einem sehr engagierten Kameraden, der immer immer zur Verfügung steht, wenn Not am Mann ist. Ein Glücksfall! Viel Erfolg und Befriedigung! Für den Posten des Materialverwalters hat sich noch niemand bereit erklärt. Walter Keller steht aber weiterhin zur Verfügung. Besten Dank! Er bekleidete das Amt während 20 Jahren. Auch er war immer zugegen, wenn er gebraucht wurde, Man darf auch ihn als Glücksfall betrachten. Denken wir nur an die Einrichtung des Materialraums in der neuen Turnhalle und dessen mustergültige Ordnung!
Neu setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Präsident: Kurt Risi, Operativer Leiter: Heinz Eichenberger, Kassier: Hans Wigger, Administrativer Leiter/Aktuar: Patrick Bianchi, Technischer Leiter: Peter Furger, Materialverwalter: vakant.
Abschliessend liess es sich Kurt Risi nicht nehmen, sich zu bedanken. Er dachte zuerst an seine Vorstandskameraden, die ein grosses Mass an Arbeit leisteten, das weit über eine blosse Freizeitbeschäftigung hinausging.
Einen weiteren Dank richtete er an die Leiterin Margrit Weber und die Leiter für die interessanten und abwechslungsreichen Trainings sowie die Bereitschaft zur Weiterbildung an technischen Kursen. – Eine Bemerkung in eigener Sache: Leider können wir die neusten Trends nicht immer umsetzen, weil das Material fehlt. Natürlich kann aus Kosten- und Platzgründen nicht alles angeschafft werden! Improvisation ist also weiterhin ein Thema.
Der Präsident schloss auch alle Organisatoren und Helfer bei Vereinsanlässen in den Dank ein. Ohne sie ginge gar nichts!
Auch vergass Kurt die wichtigen Sponsoren und Gönner nicht in seinen Dankesworten. Wir brauchen auch sie!
Einen letzten Dank richtete er an die Medienleute: Peter Wild ist für die Aufschaltung im Internet zuständig Er richtet die Homepage ein, gestaltet sie mit Fotos und aktualisiert sie laufend. Leo Oberholzer ist Redaktor des Newsletters, der übrigens grossen Anklang gefunden hat. Und meine Wenigkeit beliefert ihn mit Fotos und Berichten. Alle drei sind besorgt, dass die Beiträge so schnell wie möglich an die Mitglieder gelangen.
Zum Schluss erlaube ich mir persönlich, im Namen aller Kameraden, unserem Präsidenten Kurt Risi ein grosses Lob auszusprechen und ihm herzlich zu danken für die immense Arbeit, die er geleistet hat und noch leisten wird, und für die vorbildliche Führung des Vereins. Er benötigte dazu nicht Stunden, ja weit mehr, um sich in vieler Hinsicht um den Verein zu kümmern. Und das, obwohl er privat kein einfaches Jahr hinter sich hat! Denken wir nur an die Krankheit und den Tod seiner geliebten Frau Franziska.
Schluss der GV: ca. 22 30 Uhr.
Fotos und Text: Herbert Unternährer
