
Routinier Franz Schmidlin heisst der Dominator des Abends.
Die Kegelbahnen waren eher „harzig“ und forderten einiges an Kondition und Können.
Beim Jassen waren gute Karten und Glück die entscheidenden Faktoren. Haupt-sache aber war: Es hat Spass gemacht!
Als Disziplinen-Sieger etablierten sich im Jassen Franz Schmidlin mit ausgezeich-neten 1600 Punkten und im Kegeln Hans Amrhein mit ebenfalls hervorragenden 790 Punkten, der am vergangenen Sonntag bei bester Gesundheit den 80.Geburtstag feiern durfte.
31 jüngere und ältere Semester, erfreulicherweise mehrere Nichtturnende, trafen sich zum Jass- & Kegelevent an der Maihofstrasse in Luzern im Restaurant „Asian Village Victoria“. Weil geschlossen, war dieses Jahr das „Bahnhöfli“ in Littau kein
Thema. Unserem Kameraden Fritz Wicki war es zu verdanken, dass wir im asiatisch geprägten „Asian Village“ Zuflucht suchen durften.
Das Jass- & Kegelturnier ist Teil der Jahres-Meisterschaft. Ok-Chef SeppStirnimann hatte wie eh und je alles bestens im Griff.
Im Jassen galten folgende Abmachungen: Bodentrumpf, kein Wys, einfache Schreib-weise. Es wurden vier Runden gespielt. Die jeweiligen Spielpartner wurden per Los bestimmt. Das Kegeln fand auf zwei Bahnen statt. Gewertet wurden bei 12 Würfen (ohne Probewürfe) die Zahl der abgespielten Kegel.
Dazu erlaube ich mir ein paar Bemerkungen: Kegeln ist bekanntlich eine Präzisionssportart. Obwohl ich Kegelbanause ohne Spielpraxis bin, ist mir trotzdem aufgefallen, dass gefühlvoll abgegebene „Bogenschüsse“ mit Kugeldrall selten auszumachen waren. Fast alle Kugeln donnerten wie Geschosse nach hinten, mit entsprechendem Nachhall. Es kam auch zu einigen „Sandhasen“, die nicht bemerkt oder einfach toleriert wurden. Man betrachte das nicht als Kritik sondern als eine Feststellung.
Unser Präsident Leo Oberholzer benutzte nach der Rangverkündigung und Preisverteilung die Gelegenheit zu danken:
Dem Ok-Chef Sepp Stirnimann für die seriöse Vorbereitung und reibungslose Abwicklung sowie seinen Helfern Josef Felber, Albin Jurt, Hans Schwegler und Walter Keller.
Allen Kameraden für ihr Erscheinen und ihren Wettkampfeifer.
Den Sponsoren, die für tolle Preise sorgten.
Schliesslich der Chefin Ruth Wicki und ihrem freundlichen Service-Personal.
Besonders geschätzt wurden die gespendeten vegetarischen Versionen von populären asiatischen Spezialitäten wie die köstlichen Frühlingsrollen.
Gegen 23. Uhr löste sich die gutgelaunte Schar langsam auf. Der Anlass war ein voller Erfolg!
Text: Herbert Unternährer
